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Container Rechenzentrum: die Stahlhälfte

Wir liefern die Hülle, nicht die IT. Rahmen, Hülle, Durchführungen, Bodenlast und Oberflächenschutz, auf die ein Integrator Schaltanlage, Kühlung und Racks setzt.

LÖSUNG · hall view
LÖSUNG · weld + paint
LÖSUNG · finished unit

Specifications

Welding
ISO 3834-2
Steel
EN 1090 EXC2
Quality
AQAP 2110
Origin
Banovce, SK

Was wir liefern und was nicht

Seien wir genau, denn in diesem Segment verschwimmen die Begriffe. Wir liefern die Stahlhülle und ihre konstruktive Vorbereitung. Wir liefern weder IT Hardware noch USV, Kälteanlagen oder Integration.

Das heißt: Rahmen, Hülle, Dämmung, Durchführungen für Kabel und Medien, Verankerungspunkte, Bodenlast unter dem Rack, Türen und Serviceöffnungen, Oberflächenschutz und Lackierung.

Der Integrator oder Betreiber liefert und setzt die Technik. Die Aufteilung ist bewusst. Wir machen Stahl, und wir machen ihn mit Dokumentation.

Warum die Stahlhälfte schwerer ist, als sie aussieht

Ein modulares Rechenzentrum stellt an eine Hülle Anforderungen, die ein gewöhnlicher Container nie sieht:

  • Bodenlast. Ein bestücktes Rack ist eine konzentrierte Last auf kleiner Fläche, keine Gleichlast. Die Bodenlast steht im Katalog in kg/m² und ist ein Konstruktionswert, keine Schätzung.
  • Durchführungen. Jede Durchführung für Kabel, Kältemittel oder Luft ist ein Loch im Lastpfad und in der dichten Hülle. Ihre Lage muss vor dem Schweißen feststehen, nicht danach.
  • Dachlast. Sitzt eine Kälteeinheit auf dem Dach, kommt sie zur Schneelast hinzu. Einheiten für den Ganzjahresstand in Mitteleuropa werden auf 1,6 kN/m² Schnee ausgelegt, die Technikast wird in der Projektierung addiert.
  • Stapeln und Handhaben. Eckbeschläge ISO 1CC erlauben die Handhabung mit Standardzubehör. Die Zahl der Stapellagen ist ein Konstruktionsparameter.
  • Dichtheit und Oberfläche. Strahlen auf Sa 2.5 nach ISO 8501 und ein Zweischichtsystem. Bei dauerhaftem Außenstand wird Feuerverzinkung des Untergestells empfohlen.

Konstruktion und Normen

Die tragende Konstruktion ist bis EXC2 nach EN 1090-1 klassifiziert, geschweißt unter Qualifikation EN ISO 3834-2, von Schweißern nach EN ISO 9606. Qualitätssystem ISO 9001, Umwelt ISO 14001.

Die Endgeometrie wird mit einem FARO Arm Prime 10 gemessen. Bei einem Modul, das Racks und Rohrleitungen aufnimmt, entscheidet die Geometrie darüber, ob alles andere passt.

Lieferzeiten

Ein Rechenzentrumsmodul ist fast immer ein Sonderbau, weil Durchführungen und Lasten projektspezifisch sind:

  • Sonderbau: 10 bis 16 Wochen
  • Katalogbasis mit Anpassungen: 6 bis 10 Wochen, wenn sich wenig ändert

Einzelheiten im Beitrag zu den Lieferzeiten.

Was wir zu Beginn von Ihnen brauchen

Damit ein Angebot belastbar ist und nicht nur indikativ:

  1. Einen Grundriss mit Rackpositionen und deren Gewichten.
  2. Eine Aufstellung der Durchführungen mit Durchmessern und Lage.
  3. Ob Technik auf dem Dach sitzt und mit welchem Gewicht.
  4. Den Standort, wegen Schnee und Windlast.
  5. Ob das Modul gestapelt oder mit eingebauter Technik bewegt wird.

Weiterführend

FAQ

Liefern Sie ein fertiges Rechenzentrum einschließlich Technik? Nein. Wir liefern die Stahlhülle und ihre konstruktive Vorbereitung. Die Technik liefert und integriert Ihr eigener Lieferant oder Integrator.

Welche Bodenlast erreichen Sie? Das hängt von der Konstruktion ab. Katalogprodukte weisen die Bodenlast in kg/m² aus. Bei einem Sondermodul wird sie um das tatsächliche Racklayout herum ausgelegt, das wir vorab kennen müssen.

Trägt das Dach eine Kälteeinheit? Wenn es in der Aufgabe steht, ja. Die Technikast kommt zur Schneelast hinzu, die wir für den Ganzjahresstand in Mitteleuropa mit 1,6 kN/m² ansetzen.

Kann das Modul mit eingebauter Technik transportiert werden? Konstruktiv lösbar, es muss aber vor der Fertigung festgelegt werden, weil es Berechnung und Verankerung ändert. Nachträglich lässt es sich nicht ergänzen.

Bauen Sie auch Generator und Schaltanlagenmodule? Ja, das ist eine eigene Produktfamilie und wird bei Rechenzentrumsprojekten häufig mitbestellt.